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gQuellen:
- Hans Lohse "Wanderung durch eine alte Stadt" Herausgeber: Leitung des Heimatmuseums Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden 1955
- Hans Lohse "Schmalkalden schöne alte Stadt am Thüringer Wald" 2.Aufl. Herausgeber: Leitung des Heimatmuseums Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden 1958
- Schloss Wilhelmsburg "Schmalkalden - Historische Ansichten" Herausgeber: Schloss Wilhelmsburg 1992
- Tourist - Wanderheft Schmalkalden und Umgebung; 2.Aufl. Herausgeber: VEB Tourist Verlag Berlin/Leipzig 1980
- Heimatmuseum Schloß Wilhelmsburg Schmalkalden; 6.Auflage; Herausgeber: Schloss Wilhelmsburg Museumsleitung 1961
- Thüringer Landesamt für Denkmalpflege Erfurt "Baugeschichte einer Handwerkstadt im hessisch - fränkischen Grenzland" Herausgeber: Thüringer Landesamt für Denkmalpflege
2003 ISBN 3-910166-90-3
- Hans Notnagel "Juden in Südthüringen" Band4 1.Aufl. vom Verlag Buchhaus Suhl 1999 ISBN
3-910166-90-3
- Durch die Jahrhunderte der Stadt und des Kreises Herrschaft Schmalkalden; Herausgeber: Helmut Kirchner, Sichenrasen 5, Schmalkalden
- "Nova Historia Schmalcaldica" Band3 Herausgeber: Museum Schloß-Wilhelmsburg, Stadtarchive Schmalkalden, Verein für Schmalkaldische Geschichte und Landeskunde 2006
ISBN 3-9810028-2-2
- Bärbel Bierstädt, Ilke Handy "Schmalkalden - Wie es früher war" 1.Aufl.1993 Wartberg Verlag Peter Wieden
ISBN 3-86134-134-4
- Schmalkalden, Wir grüßen unsere Gäste - Herausgeber: Rat der Stadt Schmalkalden 1978
- Blick in die Auergasse um 1890
- Auergasse in den 30er Jahren
- Aus heutiger Sicht
- Insel am Altmarkt um 1880
- um 1909
- 20er Jahre des 20ten Jh.
- ca.1980
- Heute
- Salzbrücke um 1890
- Anfang 20er des 20ten Jh.
- 40er Jahre des 20ten Jh.
- ca.1965
- Heute 2006
- Salzbrücke um 1890
- Salzbrücke um 1910
- Mitte 30er Jahre
- Heute 2007
- Altmarkt um 1900 altes Rathaus
- um 1928 mit neuen Rathaus
- 40er Jahre des 20ten Jh.
- ca.1952 mit Schäden an der Kirche
- um 1986 wieder mit Brunnen
- Lithografie Wimmer 1837
- Lithographie um 1860
- Foto ca.1870 mit seitlichem Eingang
- um 1896 von Carl Simon
- Lutherhaus ca.1920
- Ansichtkarte um 1930
- dann ca.1950
- ca.1970
- Lutherhaus Heute



Da auf einschlägigen Seiten von Schmalkalden keine
Informationen zur Neugestaltung des Altmarktes und angrenzende Gassen zu finden waren, habe ich selber recherchiert und mich entschlossen ein wenig darauf einzugehen. Entgegen
der Pläne, das Beinhaus komplett befahrbar mit Glas abzudecken, entschlossen sich die Stadtväter, dass einst geplante riesige " Sichtfenster " auf einen kleinen Teil zu
reduzieren. Zudem wurde dieses auch nicht in der befahrbaren Variante ausgeführt. Nun ragt es ca. 20cm aus den Boden, was natürlich nicht unbedingt zur Zirde beiträgt.
Der Kunstgraben hinter der Kemenate wurde auch nicht mehr realisiert, wie ursprünglich geplant war. Möglicherweise, weil eher wenig Leute diesen Weg benutzen und zu dem
Geld gespart werden konnte. Natürlich wurde auch wieder ein Brunnen vor der Post platziert. Dieser äußerst modern anmutende, mit LED beleuchtete Brunnen wurde nur leider
etwas in die Ecke gedrängt und entspricht wohl nicht ganz der historischen Position. Schön finde ich die " Pferdetränke " vor der Krone, wobei hier die Position zu stimmen
scheint. Diese ist auch modern gehalten, mit blauer LED Beleuchtung, aber dennoch dezent. Ein Brunnen an historischer Position auf der Salzbrücke ist nun auch im Bau. Bleibt
nur zu hoffen, dass diese Anlagen länger Bestand haben, als frühere Projekte, denn Diese können sich dieses mal durchaus sehen lassen, ausgenommen der riesigen Kupferlampen.
Dennoch finde ich die Gestaltung der Stadt als ein äußerst gelungenes Ensemble aus Licht, Architektr und dem Mittelalter. Das ist ein Anblick der seines Gleichen sucht
und beeindruckt besonders Nachts durch geschickt eingesetzte Lichteffekte, ohne dabei das mittelalterliche Flair der Altstadt zu zerstören.
Also was ich hier schildere, sind nicht
bestätigte, eigene Vermutungen. Im Zuge der Baumaßnahmen zur Neugestaltung der Strassen und Gassen Schmalkaldens wurden bereits 2007 bei Grabungen auf dem Altmarkt und
jetzt in der Auergasse ein ca. 30 Meter langes Mauerstück gefunden. Meine erste Vermutung, dass es sich um eine ältere Häuserflucht handelt, ergibt keinen Sinn, da die
Mauer durchgängig ist. Bleibt nur noch die ehemalige Stadtmauer vor 1203 oder eine Grundstücksmauer. Also vor der völligen Zerstörung der
Stadt durch den staufischen König Phillip von Schwaben. Problem?
Bisher vermutete man den Mauerverlauf, in dem Bereich, entsprechend dem der wiedererbauten Mauer hinter der Stadt. Der jetzige Verlauf spricht widerum für den alten Handelsweg
durch Schmalkalden, welcher in diesem Fall direkt vor der Mauer an Schmalkalden vorbei lief. Nicht geklärt, scheint dann aber die Anbindung an Hofstatt, welches ja der
Urspruch von Schmalkalden sein soll und das Stadttor hinter der Auergasse 3, welches ja nachweislich vor 1200 erbaut wurde. Die bisherigen Pläne über den Verlauf der ersten Stadtmauer
entsprechen dann wahrscheinlich denen, nach der Wiedererichtung von Schmalkalden nach 1203. Diese Feststellung hat möglicherrweise Einfluß auf die Datierung des zugeschütteten
Kellers von der Auergasse 5 und 7, welche auf Grund der Tatsache der Stadtmauer auf vor 1200 datiert wurde. Okay der romanische Ursprung ist bewiesen. Aber man nahm an,
daß eine Bebauung so nahe der Stadtmauer nicht den damaligen Forderungen entsprach und somit später die Stadtmauer darüber gebaut wurde. Also kann es sein, dass die Bebauung
auch erst im 14.Jh. stattfand. Vielleicht handelt es sich auch bei den gefundenen Mauerstück nur um ein Teil einer Ringmauer, um einen Hof, an der Handelsroute oder sogar eine alte Klostermauer.
Es gibt leider keinerlei Schilderungen oder Zeichnungen, aus jener Zeit, zum Verlauf der Mauern der Stadt.
Ich warte nun gespannt auf die Auswertung seitens der Archäologen und die neuen Bände Schmalkalder Geschichtsblätter.

... so war der Titel eines Kalenders für das Jahr 2008, welcher in Schmalkalden beim Stadtfest 2007 für Furore sorgte. Der ehemalige Student, heute Wahlschmalkalder Ricardo Oelsner arbeitete ein halbes Jahr an diesem Kalender, den es nur in limitierter Auflage von 1000 Stk. als Souvenir zu kaufen gibt. Ich, Rene Bader, Autor dieser Seiten, habe das Glück einen besitzen zu dürfen. Damit sie wissen, um was für Montagen es geht, habe ich zwei Beispiele selbst erstellt. " ...den nächsten Kalender mache ich ;-)...". Einmal wollte ich wissen, wie schwer es ist, zum Anderen sind die Originale sicher geschützt, so dass ich sie hier nicht abbilden darf. Mit einem guten Programm und ein wenig Übung und Erfahrung ist dies nicht problematisch. Trotzdem Hut ab, schon der Idee wegen.

Ansichtskarte vom Kirchhof ca. 1930 und einem Foto von September 2007, welche ich mit einander kombiniert habe.

Hier noch ein Beispiel nur umgekehrt mit dem Deutschen Haus Foto alt ca. 1920; neu September 2007